Kroe – Absolute Malerei
Der Maler Walter Krömmelbein, der sich Kroe nannte, wurde 1912 geboren. Er war 1986 Gründungsmitglied des Kulturvereins Borgholzhausen. Kroe gehörte zu den wichtigen deutschen Malern des Informel, einer Kunstrichtung der ersten Nachkriegsjahrzehnte. Der Frankfurter Raum war das deutsche Zentrum dieser abstrakten Malerei, Kroe war Teil der dortigen Szene und international bekannt. Sein Kontakt nach Frankfurt blieb auch bestehen, als er später aus familiären Gründen Borgholzhausen zu seiner Heimat machte.
Die Kroe-Stiftung gibt es jetzt seit 10 Jahren. Um darauf aufmerksam zu machen, gab es die Idee großformatige Bilder auf Großdruckplanen in der Stadt aufzustellen. Um die Aufmerksamkeit der Borgholzhausener zu erhöhen, wurden errst die Holzrahmen ohne Bilder hingestellt. Schnell wurde gefragt, was das zu bedeuten hat. Es gab aber nur die Antwort geheim. Nach einigen Tagen am Dienstag, den 29.9.2026 wurden endlich die Bilder in die Rahmen gesetzt. Durch ihre Größe haben sie eine besondere Wirkungskraft.
Am 30.09.2026 traf man sich zu diesem Anlass vor dem Heimat- und Kulturmuseum. Paul-Ludwig Welpinghus sagte einige Worte zu dem 10-jährigen besetehen der Kroe-Stiftung und wies darauf hin, das man durch diese Aktion mit den acht Bildern im Borgholzhausener Stadtbild die Aufmersamkeit auf die Stiftung lenken wollte. Birgit Schröter, Stellvertreterin des Bürgermeisters, ging in ihrer Rede kurz auf den Lebenslauf von Kroe ein, seine Verbindung zu der Künstlergruppe Quadriga, die als Vertreter des Informel galt, auf die Anstrengungen, um das Haus Am Tempel mit den Kunstwerken in eine Stiftung zu überführen.
Die Rede von Birgit Schröter können Sie hier aufrufen.
Ebenso finden Sie hier den Zeitungsartikel des Haller Kreisblattes zu diesem Ereignis.










