Vorstellung des Kroe-Nachlasses

Ein großer Tag für das zukünftige Vorstands- und Tätigkeitsteam der in Gründung befindlichen Kroe-Stiftung. Auf Einladung von Astrid Schütze vom Kulturverein und Carl-Heinz Beune vom Heimatverein Borgholzhausen, die maßgeblich die Stiftungsidee vorantreiben, wurde der Kunstschatz der in die Stiftung einfließt vorgestellt.

Die vielen hundert Arbeiten, die jetzt von den Erben des verstorbenen Malers Krömmelbein als Grundstock der Stiftung zur Verfügung gestellt wurden, sind jetzt in Borgholzhausen eingetroffen. Das Stiftungsteam begann die Kunstschätze zu begutachten und sich ein Bild über die Bestände zu machen.

Gemälde, Zeichnungen, Druckgrafiken, Druckvorstufen, biografische Notizen und viele Briefe des Künstlers umfassen das riesige Konvolut.

kroe-nachlass-sichern

Das Sichten gehört zu dem ersten Prozess um das Stiftungsvermögen in seiner materiellen Form kennen zu lernen. Was genau ist an Gemälden, Zeichnungen, Drucken etc. vorhanden. Was ist die Vorstufe von wem, was gehört zusammen usw.

Es geht in einem ersten Schritt darum die vorhandenen Artefakte so zusammen zu stellen, dass eine Werkprozessabfolge und eine konservatorische Grundlage für die Lagerung geschaffen wird. Der Sammlungsbestand wird jetzt durch die Team-Fachleute sortiert und konservatorisch aufbereitet.

Reiner Kuhn vom Kreiskunstverein wies noch auf die Wichtigkeit der Pfüfung des Erhaltungszustandes der z.T. über 70 Jahre alten Papiere und Kunstwerke hin.“ Jetzt müssen wir genau wissen, welche Arbeit, welchen Schutz braucht, um sie langfristig für die Stiftung zu erhalten“, beschrieb der Fachmann die Situation.

„Wenn wir wissen, was alles da ist werden Ideen für Ausstellungen, Präsentationen und Aktionen rund um den Maler Kroe und die Zeit des Informel in der Kunstgeschichte möglich“, freut sich Kunsthistorikerin Christiane Hoffmann M.A..

Gemeinsam mit Klaudia Defort Meya, die bekannte Kunstpädagogin vom befreundeten Böckstiegel-Museum in Werther und dem Geschäftsführer des Kunstvereins Kreis Gütersloh Reiner Kuhn sind künstlerische Praktiker und Wissenschaftler im Boot, die für die Sammlung und ihre Erschließung verantwortlich zeichnen.

Mit bei dem Termin waren darüber hinaus noch die für die Onlinemedien der Stiftung im Einsatz befindliche Fachfrau Nicola Rosengarten von der Agentur Kreativkraft und Anke Wienke, die die museumspädagogische Arbeit der zukünftigen Stiftung unterstützen wird.

Bildquelle: Anke Wienke (Kulturverein Borgholzhausen), Christiane Hoffmann M.A. Kunsthistorikerin, Reiner Kuhn (Kunstverein Gütersloh), Astrid Schütze (Kulturverein Borgholzhausen), Carl-Heinz Beune (Heimatverein Borgholzhausen), Nicola Rosengarten (Kreativkraft – Agentur für Online-Marketing), Klaudia Defort-Meya (Böckstiegel-Museum)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.